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Späthsche Baumschule, Arboretum und Königsheide

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Im 19. Jahrhundert wurde Franz Späth durch Aufkauf und Bepflanzung der Wiesen zwischen den heutigen Berliner Ortsteilen Britz und Johannisthal zum Besitzer der größten Baumschule der Welt, die auch heute noch einen internationalen Ruf hat. Das Unternehmen gilt außerdem als ältester noch existierender Gewerbebetrieb Berlins (gegründet 1720). Die Baumschule erstreckte sich über 120 Hektar bepflanztes, zusammenhängendes Gelände. 1874 baute Späth dort ein repräsentatives Herrenhaus für seine Familie, das heute das Institut für spezielle Botanik der Humboldt Universität zu Berlin beherbergt. Am Herrenhaus (an der heutigen Späthstraße in Baumschulenweg) entstand schrittweise ein Arboretum als Sammlung von schließlich 1200 exotischen Bäumen und Sträuchern aus Asien, Afrika und Amerika und als Experimentier- und Präsentationsfeld der Baumschule. Dieser englische Landschaftspark (3,5 ha) und das Rosarium sind der Öffentlichkeit zugänglich. Neben dem Institut besteht auch der Baumschulbetrieb fort.

Auf der anderen Seite des Königsheideweges liegt mit der Königsheide ein weiteres städtisches Waldstück. Der etwa 200 ha große Wald zwischen den Ortsteilen Baumschulenweg und Johannisthal (ehemals ein märkischer Kurort) lädt ebenfalls zum Spaziergang ein. Es war einst Bestandteil eines großen Waldgebietes südöstlich von Berlin, von dem auch die heutige Köllnische Heide und die Wuhlheide im Bezirk Treptow-Köpenick erhalten geblieben sind.

Zu erreichen:
Späthstraße und Königsheideweg (Baumschulenstraße), 12437 Berlin
S-Bahn Linien 8, 9, 45, 46, 47 und 85, Station Baumschulenweg, Busse

Gruppen-Führungen über die Touristinformation Köpenick

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