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Europaradweg R1 (Teilabschnitt)

Highlights

1. Badeschiff an der Arena Berlin – und zahlreiche Strandbäder an Dahme, Spree und Müggelsee

2. Treptower Park – Zweitgrößte öffentliche Parkanlage Berlins mit sowejetischem Ehrenmal, Archenhold Sternwarte, Insel der Jugend/ Abteiinsel, Rosengarten, Hafen und Weltspielplatz

7. Wuhlheide – 370 ha großes Waldgebiet mit zahlreichen Freizeitangeboten wie der Modellpark Berlin-Brandenburg, Haus für Natur und Umwelt, FEZ Kinder-, Jugend- und Familienzentrum, Schwimmhalle und Badesee, Kletterpark, Parkeisenbahn und die Wuhlheide, zweitgrößte Open-Air-Bühne Berlins

10. Altstadt Köpenick – Mit Schlosspark und grünen Uferpromenaden

12. Kuhgraben/Wiesengraben – ehemalige Verbindung zwischen Langem See und Müggelsee, heute Biotop seltener Pflanzen

13. Müggel- und Kanonenberge – Höchste natürliche Erhebung Berlins (115 m) mit ausgedehnten Wanderwegen und Fernsicht vom Müggelturm

14. Naturlehrpfad Teufelssee mit Lehrkabinett – Einzeitlicher See mit einem abenteuerlichen Rundweg

17. Neu Venedig – idyllische Lagunenlandschaft mit Wassergrundstücken auf 38 km Kanallänge

Fahrradverleih und -Service

6. Bugs Fahrradverleih

8. Adlershofer Fahrradwelt

9. NANO-Bike Fahrradladen

11. Zweiradhof Dölle

15. Benno´s Fahrradverleih

Details

Streckenlänge: 27,00 km
Ausgangspunkt: S-Bhf Treptower Park
Ziel: S-Bhf Erkner
Gesamtfahrzeit: 1 h 45 min
Schwierigkeitsgrad: leicht

Streckenbeschreibung

Unter den alten Platanen der Puschkinallee geht die Route durch den Treptower Park mit seinen weiten Wiesenflächen und dem sowjetischen Ehrenmal. Am Ende des Parks liegt die Archenhold-Sternwarte.

Über uns das Blätterdach der vierreihigen Allee, rollen wir in Richtung Plänterwald. Hinter dem historischen Ausflugslokal Zenner haben wir zwei Möglichkeiten weiter zu fahren: Entweder wir biegen in die Bulgarische Straße und schlängeln uns vorsichtig über die, gerade an den Wochenenden von Jung und Alt sehr zahlreich genutzte Uferpromenade oder wir setzen unsere Fahrt durch die Neue Krugallee fort und durchqueren über Dammweg und Kiehnwerderallee den Plänterwald bis wir die Fähranlegestelle Baumschulenstraße erreichen.

Von der Treptower Uferpromenade ist der Kirchturm der Halbinsel Stralau, ein Relikt der ältesten Fischersiedlung Berlins zu sehen. Von der Spitze der Halbinsel Stralau unterquerte einst der erste Straßenbahntunnel der Welt die Spree. Eine Brücke verbindet heute im hohen Bogen das Treptower Ufer mit der Insel der Jugend. Gegenüber dem Spreepark, dem einst größten Vergnügungspark Berlins, haben Lastkähne vor dem Heizkraftwerk Klingenberg festgemacht. Auf Höhe des leerstehenden Eierhäuschens (schon Fontane beschrieb dieses Ausflugslokal) tönt vom Gegenufer Musik von einer Strandbar in der Nähe des ehemaligen Rundfunks der DDR in der Nalepastraße herüber. Hinter dem Plänterwald, 200 m vor der Baumschulenstraße, wechselt der Europaradweg R1 das Ufer. Etwa alle 20 min setzt hier ein BVG-Fährschiff über die Spree.

Wir fahren auf gut asphaltierten Wegen durch die Kleingartenkolonie Wilhelmstrand, queren die Rummelsburger Landstraße und tauchen in die Eichenwälder der Wuhlheide ein. Der Waldweg trifft an einer Straßenbahnhaltestelle auf die Treskowallee und führt von hier aus, vorbei an der Trabrennbahn Karlshorst, dem Sommerbad Wuhlheide und dem Modellpark Berlin-Brandenburg schnurgerade zum Eichgestell. Wer die Freilichtbühne, das Schwimmbad oder eine der vielen Veranstaltungen des Freizeit- und Erholungszentrums (FEZ) besuchen möchte, folgt dem Eichgestell. Viele Spiel- und Sportmöglichkeiten für Groß und Klein und mehrere gastronomische Einrichtungen laden zu einer Radlerpause ein. Soll die Reise weitergehen, führen Hinweisschilder östlich des FEZ auf den Europaradweg R1 zurück.

Wer weiter dem R1 folgen möchte, umfährt das Freizeitgelände über die verlängerte Rathenaustraße und die Straße An der Wuhlheide nach Osten bis zur Eisenbahnüberführung. Hier erreicht die Route wieder die Spree und quert auf der Wilhelm-Spindler-Brücke den Fluss. Auf der Spindlersfelder Seite begleitet der Radfernweg wieder das Spreeufer. Alte Industrieanlagen erinnern an die erste Großwäscherei Berlins. Vor uns die Türme der Altstadt Köpenick. Wir radeln durch den Mentzelpark bis zur Dahmemündung. Auf der Gutenbergstraße erreichen wir den Köllnischen Platz und passieren die Lange Brücke.

Neben der Brücke leuchtet die restaurierte Barockfassade des Köpenicker Schlosses, gegenüber ragt der Turm des Köpenicker Rathauses über die roten Dächer der Altstadt. Wir lassen das Schloss, die verwinkelten Gassen und den Fischerkiez hinter uns und fahren in Richtung Salvador-Allende-Viertel.

Achtung: Die Route führt auf dem Strandschlossweg und der Erwin-Bock-Straße um die DRK-Kliniken herum zum Müggelschlösschenweg. Durch typisch märkische Heidelandschaft erreichen wir den Müggelsee. Kurz vor dem Spreetunnel, durch den man über Treppen zum malerischen Künstlerdorf Friedrichshagen gelangt, zweigt der Radweg nach Süden ab und schlängelt sich parallel zum Uferwanderweg am größten Berliner See entlang. Das zu DDR-Zeiten beliebte Ausflugslokal Rübezahl ist als Müggelseeterrassen im neuen Outfit wieder entstanden. Weit reicht der Blick über den See. Die Müggelseeperle ist heute das Hotel Müggelsee.

Das letzte Viertel des Müggelseeradweges führt auf asphaltierten Waldstraßen in Richtung Müggelhort. Vor der Siedlung, auch hier ein Fähranleger und ein Ausflugslokal mit Hotel, biegt die Route in einen Waldradweg ein. Wir befinden uns am Kleinen Müggelsee. Ein Schild weist in Richtung Neu-Helgoland. Restaurant und Hotel sind in historischer Gestalt rekonstruiert worden.

Weiter durch Mischwald gelangen wir über einen Holzsteg in den von Kanälen durchzogenen, an Brücken reichen Ortsteil Hessenwinkel, auch Neu-Venedig genannt. Hinter der Triglaw-Brücke weist ein Schild in Richtung Erkner und Stadtgrenze, dem Endpunkt der Berliner Etappe des R1. Auf der Kanal-, Linden- und Lutherstraße, vorbei an Villen mit Türmchen und Seeblick, umrunden wir den Dämeritzsee. Die Route schwenkt in die Fürstenwalder Allee und erreicht die Stadt Erkner. Am Kreisel geht es zum S-Bahnhof, geradeaus weist ein Schild in Richtung Gerhard-Hauptmann-Museum, ein Schild mit dem Logo des Europaradweges R1 kündigt als nächste Ziele Grünheide, Buckow und die Märkische Schweiz an.

Route zum Start

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

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