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Grottewitz – Wanderwege 1-3 23 km

  1. Alt-Müggelheim 6 km
    Ostufer Große Krampe
    Seddinberge
  2. Alt-Müggelheim 10 km
    Westufer Große Krampe
    Wendenschloß
  3. Alt-Müggelheim 7 km
    Westufer Große Krampe
    Seddinberge

Streckenverlauf 1

Markierung: grüner Balken
Ostufer Große Krampe

  • Alt-Müggelheim: Busschleife am Nordzipfel der Großen Krampe geradeaus, Gosener Damm rechts zur Revierförsterei Müggelheim abbiegen
  • nach der Försterei Markierung folgen rechts zum Ostufer der Großen Krampe , Uferweg bis zur Fähre F 21
    • sehr schöner waldreicher Wanderweg
    • lang gestrecktes Campinggelände links, Weg wurzelreich
    • links auf die Asphaltstraße über Campinggelände und durch Kiefernwald der Markierung folgen
    • Waldweg über die Seddinberge zurück zur Försterei Müggelheim, an der Waldweg-Gabelung den linken Weg nehmen
    • Gosener Damm links nach Alt-Müggelheim zum Bus 169
    • auf der rechten Seite, Alt-Müggelheim 15/Ecke Odernheimer Straße ehemaliges Wohnhaus von Dr. Curt Grottewitz mit Gedenktafel

Streckenverlauf 2

Von Alt-Müggelheim nach Wendenschloß

  • an der Busschleife Alt-Müggelheim einige Stufen herunter zur Großen Krampe, der Markierung folgen zu einer kleinen Parkanlage mit Grabstelle von Dr. Curt Grottewitz rechts hinauf
  • links in den Krampenburger Weg, wieder links den Hallgarter Steig hinunter zum Westufer der Großen Krampe sehr schöner waldreicher Wanderweg – Bänke, Badestelle
  • Asphaltstraße am Campingplatz „Kuhle Wampe“ bis zur Fähre Krampenburg F 21
  • der Markierung nach weiter am Nord-Ost-Ufer des Langen Sees
  • Blick auf die Insel Kleiner Rohrwall an der Hirtenwiese (Landzunge mit Rastplatz) und an mehreren Badestellen vorbei
  • Blick auf die Insel Großer Rohrwall
  • Dem Uferweg folgend kommen Sie an der Grünauer Regattastrecke vorbei, am gegenüberliegenden Ufer sehen Sie das Strandbad Grünau
  • vorbei am Seebad Wendenschloß, Möllhausenufer entlang,
  • rechts in die Wendenschloßstraße einbiegen, bis zur Tram 62 oder geradeaus weiter bis Müggelbergallee, links zur Fähre F 12

Streckenverlauf 3

Westufer Große Krampe
von Alt-Müggelheim bis Krampenburg wie 1 mit der Fähre F 21 (BVG-Tarif, Saisonverkehr) zum Ostufer der Großen Krampe ab Campinggelände weiter über die Seddinberge nach Alt-Müggelheim.

Wissenswertes

Müggelheim gilt als eine der wenigen bäuerlich geprägten Kolonien in unmittelbarer Berlinnähe. Seine Entstehung reicht in die Zeit der friderizianischen Siedlungspolitik Mitte des 18. Jahrhunderts zurück, 1747 wurden hier 20 Pfälzer Protestantenfamilien sesshaft. Die landschaftlich reizvolle Lage hatte reichliche Impulse für einen florierenden Ausflugs- und Erholungsverkehr sowie die Ausdehnung des Ortes.

Der Kern ist Alt-Müggelheim, ein lang gestrecktes, von Bauernhöfen gesäumtes Angerdorf. Berühmte Söhne waren Johann Jacob Bayer (1794 – 1885), Begründer der internationalen Erdmessung und Präsident des Berliner Geodätischen Instituts (Gedenkstein auf dem Dorfanger) und der Schriftsteller Dr. Curt Grottewitz (1866 – 1905). Der tragisch verunglückte Grottewitz war Wegbereiter der deutschen Arbeiterwanderbewegung zu Beginn dieses Jahrhunderts und hat die Naturschönheiten der Berliner Müggellandschaft durchstreift, beschrieben und empfohlen. Grottewitz gehörte mit anderen progressiven Geistesschaffenden dem „Friedrichshagener Dichterkreis“ an .

Die Große Krampe ist ein ruhiges Gewässer mit teilweise dichten Schilfbeständen in Ufernähe. Das Ostufer (Foto) ist Laichschongebiet. Dieser schmale Rinnensee mündet in den Langen See (erweiterte Dahme). Große Krampe und Langer See bilden ein Wasserkreuz.

Kuhle Wampe“ ist der Traditionsname eines Arbeiterzeltplatzes, der an anderer Stelle von 1928 bis zum Verbot durch die Nazis 1933 existierte (gleichnamiger Slatan-Dudow-Film von 1931 mit Ernst Busch, Musik: Hanns Eisler).

Die Grünauer Regattastrecke ist seit der Olympiade 1936 weltbekannt. Auf das Jahr 1880 geht die erste Grünauer Regatta zurück. Seit 1891 besteht die gerade Strecke über 2.000 m und ist alljährlich Wettkampfstätte für den Wanderpreis „Große Grünauer Regatta“.

Wendenschloß entstand um die Jahrhundertwende als Villenkolonie Köpenicks. Die landschaftlich schöne Lage an der Wendischen Spree zog viele Berliner und Köpenicker an, um sich hier niederzulassen. Noch bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts bestand in der Senke östlich des Vorortes eine offene Verbindung des Langen Sees mit dem Müggelsee. Der heutige Kuhgraben ist als schmales Rinnsal das einzige Überbleibsel dieser Verbindung.

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