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Heide – Wanderwege 1-2 20 km


1. Friedrichshagen 7 km
Mittelheide/Dammheide

2. FEZ / Wuhlheide 8 km Wilhelmstrand

3. Baumschulenweg 5 km


 

Streckenverlauf 1

Markierung: roter Balken

  • den S-Bahnhof Friedrichshagen links verlassen
  • parallel zum Kurpark in nördliche Richtung auf der Dahlwitzer Landstraße gehen, bald ist die erste Markierung des Wanderweges zu sehen
  • links in die Straße Hinter dem Kurpark einbiegen
  • rechts einem breiten Waldweg folgen, vorbei an der Kleingartenanlage Wiesengrund
  • links in die Mühlenstraße einbiegen, vorbei am Gelände der katholischen St.-Albertus-Kapelle
  • über die Brücke der Erpe (amtlich: Neuenhagener Mühlenfließ) mit schönem Blick auf das Landschaftsschutzgebiet Erpetal (Erpetal – Wanderweg, Nr. 2)
  • links die frühere Ravensteiner Mühle, heute Caritas-Pflegeheim des St.-Albertus-Hospitals, nach Überquerung der Ravensteiner Promenade der Markierung in die Mittelheide folgen
  • Waldweg führt auf eine breite Straße, von der kurz darauf rechts ein schmaler Waldweg abbiegt (Birkenallee)
  • weiter, andere Waldwege kreuzend; auf der rechten Seite liegt eine Wochenendsiedlung, später folgt eine lange Kiefernschonung
  • links in die Mahlsdorfer Straße (Tram 62) einbiegen und vorlaufen, bis Markierung nach rechts zeigt
  • Überquerung der Mahlsdorfer Straße, einbiegen in die Pflanzgartenstraße, vorbei an gepflegten Siedlungshäusern bis in die Dammheide (Waldgebiet auf der rechten Seite)
  • der Wanderweg am Waldrand führt zur Druschiner Straße
  • in Feuersteiner Straße links einbiegen, Kaulsdorfer Straße (Bus 169, 269) überqueren, Bismarksfelder Straße rechts einbiegen
  • über Wuhlebrücke links in den Biesdorfer Weg (Wuhle – Wanderung, Nr. 11)
  • auf der rechten Seite (Biesdorfer Weg) in den als Reitweg gekennzeichneten Waldweg in die Wuhlheide einbiegen (linksseitig liegt der Innovationspark Wuhlheide)
  • Köpenicker Straße und Parkplatz (Bus 190) überqueren, durch den Waldweg der Markierung zum nahen S-Bahnhof Wuhlheide über einige Stufen folgen

Streckenverlauf 2

  • S-Bahnhof Wuhlheide Hauptausgang links, über die Bahnbrücke, links die Stufen hinunter, links unter der Bahnbrücke hindurch, der Markierung in das FEZ Wuhlheide (Skizze umseitig) folgen, die Bahngleise der Berliner Parkeisenbahn queren, vorbei an den Finnhütten (Imbiss) und am Badesee-Eingang
  • unter einer Brücke hindurch immer dem Weg folgend, vorbei an vielgestaltigen Kinderspielplätzen und am FEZ-Palast vorbei
  • am Ende des Weges der Markierung nach rechts folgen, dann parallel zur Straße „An der Wuhlheide“ vorbei an der Parkbühne, am Sportstadion und an mehreren Sportplätzen; die asphaltierte Straße weiter
    • Abstecher zum Haus der Natur mit Tiergehege, nach der Parkbühne dem asphaltiertem Weg nach rechts folgen, nach ein paar Metern ist links das Tiergehege
  • immer parallel zur Straße „An der Wuhlheide“ folgen, vorbei am Waldfriedhof und weiter bis zur Treskowallee
    • Abstecher zum Modellpark, rechts der Markierung folgen und an der nächsten Kreuzung links
  • Treskowallee überqueren und direkt auf der gegenüber liegenden Seite in den Waldweg parallel zur Rummelsburger Landstraße einbiegen, immer geradeaus bis zur Straße „Am Walde“ links weiterwandern
  • Überquerung der Rummelsburger Landstraße, durch die Kleingartenanlage Wilhelmstrand (Weg 7) immer den Schildern folgen bis zur Fähre F 11 Wilhelmstrand / Baumschulenstraße (BVG-Tarif) und übersetzen nach Baumschulenweg

Wissenswertes

Bahnhofsgebäude Friedrichshagen


denkmalgeschützt, 1900 im neugotischen Stil an der bereits 1849 eröffneten Haltestelle der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn errichtet.

Die Mittel- und Dammheide erstreckten sich noch im vorigen Jahrhundert weitgehend als geschlossenes Waldgebiet im Urstromtal zwischen Erpe und Wuhle. Das Gebiet wurde durch die Besiedlung von Kaulsdorf-Süd und Mahlsdorf-Süd stark dezimiert. An die Stelle der ursprünglichen Eichen-Mischwälder traten hauptsächlich so genannte Heidewälder mit grasreichen Kiefern- und Birkenforsten. In der Dammheide haben sich einige Fragmente jener Stieleichen-Hainbuchen-Wälder erhalten.

Das FEZ (Kinder-, Jugend- und Familienzentrum – siehe Skizze) für Kinder und Jugendliche mit ihren Angehörigen, mitten in der Wuhlheide gelegen, ist eine einzigartige, großzügige Anlage, die den vielfältigen Freizeitinteressen gerecht wird. Von Natur und Umwelt mit Tieren und Pflanzen, Sport, Kunst, Technik und Kultur bis zu Spiel-, Sportplätzen und Badesee reicht die Palette. Es begann alles 1950 mit einer Zeltstadt für 20 000 Teilnehmer des 1. Deutschlandtreffens der Jugend. In den Folgejahren entstand dieser Park mit all den schönen Anlagen.

Der FEZ-Palast als Hauptattraktion für Klein und Groß mit seinem weiträumigen Foyer, Sälen, Funktionsräumen, Schwimm- und Sporthalle wurde 1979 seiner Bestimmung übergeben. Drei- bis viertausend Besucher können sich gleichzeitig darin betätigen. Das pädagogisch betreute Freizeitangebot besteht aus mehr als 10 000 Veranstaltungen im Jahr mit über 100 Arbeitsgemeinschaffen, Kursen und Klubs.

Die Parkeisenbahn mit einer Streckenlänge von 7,5 km war ein Geschenk der Eisenbahner an die Kinder im Jahre 1956 und sorgte nicht nur für Vergnügen, sondern auch für Berufsnachwuchs. Der Betrieb wird vorrangig von Kindern und Jugendlichen unter Anleitung erfahrener Kollegen durchgeführt. Eine große Anzahl der im Wagenpark vorhandenen Fahrzeuge stammt von der Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn (MPSB).

Das Haus Natur und Umwelt ist eine grüne Oase mitten in der Großstadt. Die grüne Lern- und Erlebnisstätte im Waldpark Wuhlheide ermöglicht, mit allen Sinnen eine Beziehung zur Natur aufzubauen. Ausstellungen, Veranstaltungen, Cafe`, Streichelzoo, Kremserfahrten und Ponyreiten – Spaß für die ganze Familie.

Der Waldfriedhof ist Ruhestätte von Walter Rathenau (1867 – 1922), Politiker und Präsident der AEG. Er unterzeichnete als Außenminister 1922 den Rapallovertrag und wurde im gleichen Jahr ermordet.

 

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