Logo Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V

Info-Hotline: (030) 655 75 50    


AAA

Die Köllnische Heide

Der Namen Köllnische Heide leitet sich von der mittelalterlichen Stadt Cölln ab, ehemals Teil der Doppelstadt Berlin/Cölln am westlichen Ufer der Spree. Die früher südlich von Berlin gelegene Stadt Rixdorf nahm 1912 den Namen Neukölln an, heute ein Berliner Bezirk. Als Flurbezeichnung galt der Name für die Wald- und Wiesengebiete westlich der Spree zwischen Cölln und der südwestlich des alten Berlin gelegenen Stadt Köpenick. Die Naturlandschaft wurden mit fortschreitender Industrialisierung immer mehr überbaut. Die Verstädterung der Köllnischen Heide wurde im 19. Jahrhundert durch den Bau der Görlitzer Bahn vorangetrieben, die mitten durch die Heidelandschaft gelegt wurde. Weitere heutige Ortsteile von Berlin bildeten sich beidseits dieser Strecke. Abseits der Bahnstrecke blieben manche Flurstücke noch längere Zeit bestehen, wie die Königsheide und die Wuhlheide. Auch der Flugplatz Johannisthal etwa wurde erst 1909 auf Flächen der ehemaligen Köllnischen Heide eingerichtet. Die Köllnische Heide bezeichnet heute nur noch einen Rest der früher ausgedehnten Heidelandschaft gelegen zwischen den Ortsteilen Schöneweide, Adlershof und Spindlersfeld. Der Stadtwald, in dem sich heute auch ein Sportplatz befindet, lädt zum Spazierengehen, zum Joggen oder Walken ein.

Zu erreichen:
Oberspreestraße, 12439 Berlin
S Bahn Linien 8, 9, 45, 46, 47 und 85, Station Schöneweide, dann Bus 167 oder
S Bahn Linie 47, Station Spindlersfeld, dann ca. 10 Minuten Fußweg

Icon Information
Icon Wetter
Icon Facebook