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GROSSER JAZZ HAT IN KÖPENICK EIN ZUHAUSE

PRESSEMITTEILUNG vom 11.07.2017: GRANDIOSE KONZERTE BEGEISTERN BERLINER JAZZFREUNDE

Sie haben den Jazz in Deutschland seit den 1970er Jahren stilbildend geprägt und populär gemacht. Sie kreierten unverwechselbare Sounds – auch für Film und Fernsehen: die beiden Altmeister, Klaus Doldinger (West) und Günther Fischer (Ost). Diese Ikonen des Jazz gastierten am vergangenen Wochenende beim SUMMER JAZZ @köpenick in der Stadtkirche St. Laurentius – veranstaltet vom Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.
Günther Fischer, der am Freitag, 7. Juli mit seiner Band spielte, erinnerte sich, 1996 der erste gewesen zu sein, der zum damaligen Jazzfestival im Rathaushof auftrat: „Ich freue mich sehr, auch diesmal wieder bei der Geburt eines neuen großen Jazzevents mitgewirkt zu haben.“ Der Pianist, Bläser, Komponist und Bandleader knüpfte mit seinem aktuellen Programm „War es nur ein Moment?“ an seine langjährige Zusammenarbeit mit Manfred Krug als Sänger an und präsentierte viele legendäre Songs von den AMIGA-Schallplatten – zur großen Freude des Publikums.
Der Saxophonist, Komponist und Arrangeur Klaus Doldinger gilt als König des Fusion Jazz, der andere Stilrichtungen wie Rock & Pop integriert. Er präsentierte am Samstag, 8. Juli nicht nur seine 35. LP, die er im 80. Lebensjahr mit seiner Band Passport eingespielt hat. Auch große Titel aus dem Soundtrack des Filmes „Das Boot“ und die Tatortmelodie wurden zelebriert. Klaus Doldinger betonte ebenfalls, sehr gern wieder vor „seinem“ Berliner Publikum in Köpenick aufzutreten und spielte nahezu drei Stunden ein Konzert, das mitstehenden Ovationen endete.

Die Altstadtinsel Köpenick ist und bleibt eine Hochburg des populären Jazz. Hier hat er tiefe Wurzeln geschlagen, aus denen nun eine neue Pflanze auszutreiben scheint. Das Publikum würde es den Veranstaltern danken.

Willkommen in deinem Treptow-Köpenick!

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Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick, Pressearbeit
Michael Diehl, Tel: +49 (0) 30 – 65 48 43 43
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PRESSEMITTEILUNG vom 16.05.2017: DOLDINGER FOLGT FISCHER IM KONZERT

Zwei international hochgeschätzte Musiker, die den deutschen Jazz im Osten und im Westen des Landes sowie weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und erfolgreich gemacht haben, sind Anfang Juli in Berlin zu Gast. Günther Fischer gastiert mit seiner Band am Freitag, 7. Juli; Klaus Doldinger & Band spielen am Samstag, 8. Juli 2017 in der St. Laurentius Kirche zum SUMMER JAZZ @Köpenick. Mit populären Jazz-Interpretationen und gelungenen Stil-Fusionen mit Rock, Pop, Funk, Soul und auch Chanson haben beide Ausnahmemusiker ein breites Publikum erreicht und immer wieder für neue Impulse in der Musikszene gesorgt.

Große Filmmusiken

Zudem sind sowohl Günther Fischer, als auch Klaus Doldinger, äußerst erfolgreiche Filmkomponisten, die unvergessliche Melodien geschaffen haben. Fischer komponierte zu zahlreichen Kino-Filmen wie Eolomea (1971), Solo Sunny (1980), Einer trage des anderen Last (1987), Der Tangospieler (1991), Whisky mit Wodka (2009) und zu TV-Serien wie Polizeiruf 110, Der letzte Zeuge oder Die Stein. Klaus Doldinger schuf nicht weniger unvergessene Filmmusiken wie
z. B. die Titelmelodie zum Tatort und Songs zu mancher Folge der Serie, den Soundtrack zum internationalen Kinohit Das Boot (1981), zur Unendlichen Geschichte (1984) und zu TV-Serien wie Liebling Kreuzberg oder Ein Fall für zwei.

Neue Projekte

Der seit Jahren in Irland lebende Fischer ist immer wieder auch mit seiner Band auf Tournee – zweifellos eine der erfolgreichsten und beständigsten Jazzformationen Europas. Einen Schwerpunkt seines aktuellen Programms bilden populäre Songs, die der 2016 verstorbene Manfred Krug auf seinen ersten AMIGA-Schallplatten interpretierte – komponiert zumeist von Günther Fischer. Die Musiker knüpfen damit an ihre langjährige Zusammenarbeit mit Manfred Krug (4 veröffentlichte LPs), sowie mit Veronika Fischer, Uschi Brüning und Regine Dobberschütz an. Unterstützt werden sie dabei von Laura Fischer als Gesangssolistin.

Doldinger hat mit seiner Band Passport mittlerweile 35 (!) Alben veröffentlicht, kann auf mehr als 5000 Live-Auftritte, Tourneen durch 50 Länder und über 2000 veröffentlichte Kompositionen verweisen. Dennoch ist der Altmeister so agil wie eh und jeh, hat 2016 das neue Album Doldinger veröffentlicht und freut sich, auf seiner Jubiläumstour (80!) mit seiner Band endlich wieder in Berlin-Köpenick gastieren zu können.

Die Konzerte in der Stadtkirche St. Laurentius auf der Altstadtinsel Köpenick beginnen jeweils 20 Uhr (Einlass 19:30 Uhr). Tickets gibt es an allen VVK-Stellen und online über Reservix.de.

Willkommen in Deinem Treptow-Köpenick!

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PRESSEMITTEILUNG vom 22.05.2017: BESONDERES ABENDMAHL OPEN AIR

Zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 feiert Friedrichshagen mit den Gemeinden um den Müggelsee in diesem Jahr ein großes Feierabendmahl. Diese Hauptveranstaltung der Gemeinde, die Teil des offiziellen Kirchentagsprogramms ist, findet am 26.05.17 ab 18.00 Uhr vor den Kirchentüren der Christophorus-Kirche statt.

Das Feierabendmahl hat eine über 30-jährige Tradition beim Kirchentag und wird von jeder Gemeinde immer wieder anders gefeiert. Die Friedrichshagener wollen das als nachbarschaftliches Zusammentreffens tun, bei dem sowohl Gemeindeglieder, als auch Kirchentagsbesucher und Bürgerinnen und Bürger der Region dabei sein sollen – öffentlich und unter freiem Himmel.

Besucher sollten sich möglichst eine Sitzgelegenheit mitbringen und ein Abendbrot für sich und vielleicht noch einen weiteren Gast einpacken. Bei Nudel- oder Kartoffelsalat, Saft, Wasser, Wein und guter Musik der Bigband von der Hauptmann-von-Köpenick-Schule wird miteinander gefeiert. Der Höhepunkt des Abends ist dann die Feier eines großen Abendmahls, zum dem jeder und jede eingeladen ist. Zum Kirchentag gibt es außerdem täglich 8 Uhr ein Morgengebet und um 21 Uhr ein Gute Nacht Café in der Stadtmission.

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PRESSEMITTEILUNG vom 05.04.2017:  27. KNEIPENFEST IN BERLIN- KÖPENICK

Livemusik, Partyfieber und Gastronomie verbinden sich am Samstag, den 8. April zum 27. Kneipenfest in Berlin-Köpenick. 12 Bands spielen in 12 gastlichen Locations auf und an der Altstadtinsel. Ab 20 Uhr gibt es populäre Musik verschiedenster Stile – stimmungsträchtig und tanzgeeignet. Das Ticket gilt an allen Spielorten. So wird es möglich, in den Pausen „um die Häuser“ zu ziehen und Abwechslung zu genießen. Alle Bands spielen vier Sets – zu jeder vollen Stunde beginnend für ca. 45 Minuten und machen dann gleichzeitig Pause – so verpasst der Gast beim Umzug nichts.
Bei der großen Auswahl populärer Musikstile von Blues und Beat über Folk und Funk sowie Jazz und Swing, Rock und Pop bis zu Latin und Country & Western dürfte jeder Partygänger seine Lieblingsmusik finden und in 12 Lokalen wohl auch sein Lieblingsgetränk. Zur Aftershow-Party mit DJ nach Mitternacht und nach der Hauptband JAMBEZI, lädt abschließend die freiheit fünfzehn ein. Zur Planung und Orientierung dient das kostenlose Programmheft und die Internetseite des veranstaltenden Tourismusvereins www.tkt-berlin.de . Hier werden alle Bands und teilnehmenden Restaurants in Wort und Bild vorgestellt, sodass sich jeder Gast seinen eigenen Tourplan für den Abend zusammenstellen kann. Tickets zum VVK-Preis von 12 € sind bis Samstag, in der Touristinfo Köpenick (Tel: 030 / 655 7550, E-Mail: touristinfo@tkt-berlin.de), im Forum Köpenick und an der Theaterkasse am Markt in Friedrichshagen sowie in den meisten beteiligten Lokalen erhältlich. Abends an den Locations kosten sie 15 €.

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PRESSEMITTEILUNG vom 04.04.2017: TOURISTINFO KÖPENICK NEU ERÖFFNET

Noch freundlicher, übersichtlicher, komfortabler und besonders service-orientiert ist sie geworden: die Touristinformation am Schlossplatz in der Altstadt von Berlin-Köpenick. Die Modernisierungsarbeiten erfolgten im Wesentlichen bei laufendem Betrieb. „Wir mussten nur zwei Tage schließen – haben die meisten Arbeiten sanft und am Wochenende realisiert.“, betonte Mathis Richter, Geschäftsführer des Tourismusvereins Berlin Treptow-Köpenick. Zur Neueröffnung am 4. April waren mit dem Bezirksbürgermeister, Herrn Igel und Frau Wendt von visitBerlin auch wichtige Gäste und Partner erschienen, die anerkennende Grußworte fanden.

Wohlfühlatmosphäre entsteht
Neben zahlreichen Publikationen über den Bezirk, Broschüren und Karten zu seinen Freizeit- und Urlaubsangeboten, Souvenirs und Veranstaltungstickets gibt es nun noch mehr moderne Informationsmöglichkeiten. Am neuen, multifunktionalen Tresen können sich Gäste und Bürger beraten lassen, auch barrierefrei und behindertengerecht. Zum modernen Konzept gehört ein digitales Terminal, an dem jeder Besucher sein Erlebnisziel oder seine Wunschveranstaltung (wie das Köpenicker Kneipenfest am 8. April) selbst auswählen kann. Auf einem Großdisplay laufen Videos zu touristischen Highlights der Region. In hellem Holz wurde der über 100 qm große Raum neu möbliert und durch ein spezielles Lichtkonzept in Szene gesetzt um Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Dazu gehört die Präsentation historischer Objekte ebenso wie die Einrichtung einer Kinderspielecke für Familien.

Weitere Infopoints eröffnen
Neu im Angebot ist der Verleih von E-Bikes. Demnächst folgt eine moderne Ladestation am Schlossplatz, denn der Bezirk will die beliebteste Radtourismusregion der Hauptstadt werden. Und für die nahe Zukunft ist auch die Aufstellung eines Buddy Bären im Look des „Hauptmann von Köpenick“ geplant – direkt vor der erneuerten Touristinformation. In Kooperation mit seinen Partnern wird sich der Tourismusverein auch am Betrieb von zwei weiteren Touristinformationen im Bezirk beteiligen, die ebenfalls im Frühjahr eröffnet werden sollen: zum einen im früheren Rathaus Friedrichshagen, zum anderen bei der Stern und Kreisschiffahrtsgesellschaft am Hafen Treptow. Herzlich willkommen und künftig noch besser informiert in „deinem Treptow-Köpenick“!

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PRESSEMITTEILUNG vom 15.03.2017: HAUPTMANN VON KÖPENICK WIRD GEFEIERT

2017 ist es 111 Jahre her, dass der arbeitslose Schuster Wilhelm Voigt bei einem Trödler eine gebrauchte preußische Offiziersuniform erwarb. In dieser „Verkleidung“ befahl er am 16. Oktober 1906 von der Wache kommenden Berliner Gardesoldaten, mit ihm nach Köpenick zu fahren, um eine angeblich geheime Mission auszuführen. Voigt ließ – in einer Mischung aus sozialer Verzweiflung und krimineller Energie – das Rathaus der damals noch selbständigen Stadt besetzten, verhaftete den Bürgermeister und verschwand schließlich mit dem Stadtkassenbestand von etwa 4.000 Reichsmark.

Schelmenstreich bleibt in Erinnerung

Dieser Schelmenstreich des „Hauptmann von Köpenick“ machte Wilhelm Voigt und Köpenick im In- und Ausland bekannt, entlarvte er doch den preußisch-deutschen Untertanengeist dieser Zeit und machte ihn zugleich lächerlich. Ein Theaterstück und mehrere Verfilmungen sorgten für anhaltende Popularität. Heute stellt der „Hauptmann“ eine wertvolle Berliner Kulturmarke dar, die den Südosten der Hauptstadt präsentiert. Das Jubiläum der „Köpenickiade“ ist eines der Highlights im Angebotskatalog der Touristiker der Region, gefeiert mit einer neuen Ausstellung im historischen Rathaus von Berlin-Köpenick, mit Theateraufführungen des Volksschauspielers Jürgen Hilbrecht, einem wöchentlichen Straßenspektakel der HauptmannGarde, dem Festumzug beim Volksfest  „Köpenicker Sommer“, mit thematischen Führungen und einigem Mehr.

Die Verbindung von Hauptmannerlebnissen mit einer Radtour in Berlin-Köpenick bietet sich in diesem Jahr ganz besonders an.

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PRESSEMITTEILUNG vom 10.03.2017:

25. KneipenFest am 11. März in Friedrichshagen

Mit Live-Musik in den meisten Restaurants verabschiedet Berlin-Friedrichshagen am Samstag, 11. März musikalisch den Winter! Ab 20 Uhr wird die Bölschestraße zwischen S-Bahnhof und Müggelsee wieder zur vielseitigen Musik-Meile, um die herum 12 Bands in ebenso vielen Locations auftreten, gute Laune verbreiten und zum Zuhören und Tanzen einladen. Sie interpretieren bekannte Titel populärer Musikstile und teilweise eigene erfolgreiche Songs. Neben englisch-amerikanischen Rock-Pop-Hits aus Vergangenheit und Gegenwart gibt es internationale Party-Musik aus Lateinamerika im Mokka Fee, aus Italien im Tresoli, Folk aus Irland im Gilligans und Osteuropäischen Speedfolk von SKAZKA ORCHESTRA im RABU. Jazziges ist in der Tanzschule Sabrina M. zu erleben, R & B mit Hattie St.John in der Hofküche und Blues auf dem Windflüchter. Country & Western Fans sind ins Full House und ins Rolands-Eck geladen. Die Blind Bankers rocken das Seebad, der Berlin Beat Club heizt das Bräustübl an und die Eva Chaotica Band gibt im Rathaus Gas.

Nach dem Prinzip „Ein Ticket für Alles“ steht den Gästen jedes Haus offen – solange es Plätze gibt. Mit dem Programmheft kann der Abend bereits vorher geplant werden. Das gibt es kostenlos, die Tickets im Vorverkauf für 12 Euro an der Theaterkasse am Friedrichshagener Markt, in der Touristinformation in Alt-Köpenick, im Forum Köpenick sowie in den Lokalen und für 15 Euro an den Abendkassen „vor Ort“. Programm im Netz unter www.tkt-berlin.de. Das Köpenicker Kneipenfest auf der Altstadtinsel wird nach gleichem Prinzip am 8. April gefeiert!

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PRESSEMITTEILUNG vom 22.06.2015

Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhaus Ralf Wieland war am 19. Juni 2015 zu Besuch beim Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick. Er informierte sich über die Entwicklung der neuen touristischen Dachmarke „dein Treptow-Köpenick“.

Empfangen wurde er durch den Vorstandsvorsitzenden Robert Schaddach und den Geschäftsführer Mathis Richter, die ihm Einblick in die modernen touristischen Maßnahmen des Vereins gaben. Mit der neuen Dachmarke öffnet sich der Bezirk Treptow-Köpenick mit kreativen Kampagnen für Berlin-Brandenburger Besucher und bietet damit auch internationalen Touristen eine neue Vielseitigkeit an. „Der Hauptmann von Köpenick spielt in unseren touristischen Überlegungen eine wichtige Rolle“, so Richter und verweist mit den neuen Münzen auf das Hauptmannjahr 2016. Zu diesem Anlass erwarb Wieland die erste Hauptmann-Münze und eröffnete zugleich den neuen Münzautomaten der Touristinformation am Schlossplatz Köpenick. Besucher und Einwohner können die Messing-Münze als bleibendes Erinnungsstück an Köpenick für 2 Euro erwerben mit Hauptmann- oder Schlossmotiv.

Im Anschluss führte der Besuch über den Campus Kiezspindel, weiter zum Müggelturm, nach Schmetterlingshorst und endete mit der Fährfahrt nach Grünau.

Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e. V.

Der Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e. V. gegründet 1991, mit 70 Mitgliedern organisiert, aktiviert und pflegt den Tourismus in Berlin Treptow-Köpenick. Dies beinhaltet die Wahrnehmung der Interessen der Tourismuswirtschaft und der Touristen gegenüber Behörden, Parlamenten sowie Verbänden und Vereinigungen. Dabei entwickelt, begleitet und vermarktet der Verein Projekte zur Förderung der touristischen Infrastruktur und unterstützt das Bezirksamt Treptow-Köpenick in der öffentlichen Wahrnehmung der Tourismusregion Berlin Treptow-Köpenick. Die touristische Entwicklung durch den Verein fördert die ansässige Wirtschaft und nimmt Einfluss auf das kulturelle und gesellschaftliche Leben.

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PRESSEMITTEILUNG vom 04.06.2015 zur Köpenicker HauptmannGarde:

Nichts hat Köpenick so berühmt gemacht wie der Schelmenstreich des Wilhelm Voigt am 16. Oktober 1906. Der vorbestrafte Schuster hatte in der Uniform eines preußischen Hauptmanns zehn Gardesoldaten unter Befehl genommen, mit ihnen das Köpenicker Rathaus besetzt, den Bürgermeister verhaftet und die Stadtkasse „konfisziert“ – dann war er verschwunden.
Diese „Köpenickiade“ ging durch die Zeitungen im In- und Ausland und die halbe Welt lachte über die Uniformgläubigkeit der Preußen. Voigt selbst wurde bald gefasst, musste ins Gefängnis, wurde frühzeitig begnadigt und lebte schließlich von der Vermarktung seines Coups. Seine Story wurde Gegenstand des Kabaretts, von Postkarten, eines Theaterstücks und mehrerer Verfilmungen im 20. Jahrhundert.
Für das touristische Marketing im Berliner Südosten spielt der „Hauptmann von Köpenick“ eine entsprechend wichtige Rolle. Zur Freude vieler Besucherinnen und Besucher hatte der Tourismusverein im Jahr 2000 eine HauptmannGarde ins Leben gerufen. Sie inszeniert seither öffentlichkeitswirksam die „Köpenickiade“ als Straßentheater vor dem Rathaus Köpenick, unterstützt vom Ratskeller. Ab kommenden Samstag bis Oktober marschiert die Garde wieder, immer mittwochs und samstags, 11 Uhr, sodass Schaulustige die Geschichte weiter live erleben können. Zehntausende Gäste des Bezirkes Treptow-Köpenick aus dem In- und Ausland nahmen in den vergangenen Jahren das Angebot dankbar an. Ihre Spenden tragen zu seinem Fortbestand bei.
Zu ihrem 15 Jubiläum rückt die HauptmannGarde dann noch ein Stück näher an den Originalschauplatz der Geschichte. Ab Mittwoch, den 1. Juli 2015 finden die Gardeaufzüge im Hof des historischen Rathauses statt. Von hieraus wurde 1906 der verhaftete Bürgermeister Langerhans zur Neuen Wache nach Berlin abtransportiert. Und hier wird in diesem Sommer (vom 26. Juni bis 30. August) erstmals auch das Hauptmann-Musical aufgeführt, zu dem es Tickets in der Touristinformation am Schloßplatz gibt. Und auch das Hauptmann-museum im Erdgeschoss des Rathauses ist gleich um die Ecke. Tourismusverein, Bezirksamt und HauptmannGarde werden die Erinnerung an den Schelmenstreich auch weiterhin wach halten.

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Sehenswertes im grünen Bezirk

Immer mehr Besucher wollen Orte außerhalb des Stadtzentrums erleben.

Köpenick ist besonders beliebt

Von Tobias von Heymann

Der Tourismus in der Hauptstadt boomt nach wie vor und ein Ende dieses Trends ist nicht zu befürchten. Im Gegenteil: Die Zahlen steigen weiter. So besuchten allein 2014 rund zwölf Millionen Menschen Berlin, die Zahl der Übernachtungen lag bei fast 29 Millionen. Das entspricht einem Zuwachs von fast fünf Prozent im Vergleich zu 2013. Und in diesem Februar verzeichnete das Hotelgewerbe mit 1,8 Millionen Übernachtungen ein Plus von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gründe sind vielfältig, haben allerdings sicher auch mit ausgeklügelten Angeboten samt modernem Marketing zu tun.

Als ein Vorreiter auf diesem Gebiet gilt hier seit Jahren der Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick. Jetzt hat der mit 24 Jahren älteste Verein seiner Art in Berlin eine Kooperation mit visitBerlin geschlossen, um mit einem gemeinsamen Pilotprojekt einen Schritt weiterzugehen. „Wir beobachten seit Jahren den Trend, dass mehr und mehr Touristen Berlin zum zweiten Mal oder sogar noch öfter besuchen“, sagt Mathis Richter, Geschäftsführer des Tourismusvereins Berlin Treptow-Köpenick. Diese Gruppe mache etwa 60 Prozent der Berlin-Besucher aus. „Diese ‚Wiederholungstäter‘ im positiven Sinne suchen dabei nach neuen Angeboten, wollen sich aktiv erholen und auch stärker Natur erleben.“

Außerdem steigt gerade bei den Mehrfach-Touristen das Interesse, echtes Berliner Kiezleben auch fern der touristischen Hotspots im Zentrum der Hauptstadt zu erleben und kennenzulernen. Zwei Vorteile habe diese Entwicklung dabei: Zum einen entlaste sie die inneren Bezirke und entzerre die Besucherströme. Zum anderen werte das die äußeren Räume Berlins auf und mache diese für Gäste aus aller Welt attraktiver. „In diesem Bereich wollten wir führend sein“, meint Richter. „Wir haben daher eine eigene Marke entwickelt, die die Identität unseres Bezirks zeigen soll.“

So entwickelte der Tourismusverein gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung eine hochmoderne Internetseite, die sich an internationalen Standards orientiert. „Vor dem Launch haben wir die Seiten von Metropolen wie New York, London, Paris, Rom und Zürich analysiert und dann unser eigenes Modell entwickelt“, betont Richter. „Ziel ist, den Entdeckergeist der Gäste zu wecken und das Gefühl zu vermitteln, dass sich hier etwas erleben lässt.“

So bietet Berlin etwa 150 Kilometer Wasserstraßen und Seen und Köpenick gehört dabei zu den Bezirken mit dem höchsten Anteil: Bei Touren auf dem Wasser mit dem Fahrgastschiff, Kanu, Segelboot oder Entdeckerfloß lässt sich die Stadt aus einer ganz eigenen Perspektive erleben. Gleichzeitig soll die Marketing-Strategie von Treptow-Köpenick auch ein Modell für andere Bezirke sein. „Touristen kennen keine Grenzen“, sagt Richter. „Ähnliche Ideen kann daher jeder Bezirk umsetzen, um seine Besonderheit darzustellen.“

So ist die im Februar geschlossene Kooperation mit visitBerlin für beide Seiten eine logische Konsequenz. „Im Kern ist die Kommunikationsstärke und Kompetenz von visitBerlin entscheidend“, meint Richter. „Hier sind wir in zahlreichen Informationskanälen eingebunden.“ Das ist ganz im Sinne von visitBerlin als offiziellem Tourismusportal der Hauptstadt. „Unser Ziel ist, Berlin-Besuchern aus aller Welt die Vielfalt der Stadt zu zeigen“, sagt Katharina Zierenberg, Sprecherin von visitBerlin. „Dazu zählt auch, die Gäste auf Entdeckungsreisen in die Randbezirke aufmerksam zu machen.“ Die neue App „Going local Berlin“ ergänzt mit vielen Detailinformationen über das bunte Leben in den Kiezen das Köpenicker Konzept der „Acht-Sterne-Region.“

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