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Bölsche – Wanderweg 13 km


S-Bahnhof Friedrichshagen
Bölschestraße
Müggelsee
Nordufer Rahnsdorf Berliner Stadtforst
S-Bahnhof Friedrichshagen


Streckenverlauf

Markierung: grüner Balken

  • Bahnhofsgebäude Friedrichshagen nach rechts verlassen, immer geradeaus durch die Bölschestraße der Markierung folgen, den Müggelseedamm nach links überqueren und der Straße folgen
  • durch das Wohngebiet am Müggelseedamm
  • auf der rechten Seite das Seebad Friedrichshagen (1898 als Wilhelmsbad eröffnet) mit Saison-Öffnungszeiten
  • Ecke Bruno-Wille-Straße die „Müggelseeklause“ Haus Nr. 254 (rechts), ehemaliges Domizil Wilhelm Bölsches mit Gedenktafel
  • Ecke Kalkseestraße ein hübscher kleiner Park mit Aussichtsplattform am Müggelsee
  • auf der linken Seite Tram 60 und Parkanlage, gegenüber das „Seehotel“
  • zu beiden Seiten des Müggelseedamms die in märkischer Backsteingotik errichteten Gebäude des Wasserwerkes Friedrichshagen
  • Haus Nr. 307, das Museum im Wasserwerk Friedrichshagen, rechts das Institut für Binnenfischerei mit Versuchsteichen
  • die hellen flachen Gebäude links gehören zum neuen Wasserwerk
  • am Wald angekommen, rechts in den Wanderweg der Markierung zum Weg am Nordufer des Müggelsees folgen:
  • herrliche Sicht auf die Müggelberge mit Müggelturm und funktechnischem Kuppelbau
  • auf der linken Seite der Uferpromenade ein schmaler Waldstreifen, der von der Fahrstraße abschirmt; Schutzhütten und viele Badestellen am Wege
  • nach links der Markierung zum Fürstenwalder Damm folgen, vorbei am Jugenddorf und am Strandbad Müggelsee
  • danach rechts der Markierung in den Wald folgen, vorbei an der Försterei Müggelsee
  • entlang des Weges spalierartig angeordnete Eichen; an den Seiten dichter Erlenbestand in Feuchtgebieten – der Erlenbruch
  • links abbiegen, am Fredersdorfer Mühlenfließ entlang (rechts die Siedlung Erlenbruch) bis zur kleinen Brücke
    • Abstecher nach Alt-Rahnsdorf (3 km) rechts kleine Brücke überqueren, Brückenstraße, rechts Müggelwerder Weg, rechts An den Bänken, links Hechtstraße, rechts Straße 562, rechts Mühlenweg, rechts Dorfstraße, rund um den Dorfanger mit Kirche; Einkehrmöglichkeit und Fähre F 24 (Kruggasse- Spreewiesen, Saisonverkehr, BVG-Tarif), schöner Blick auf die Müggelspree
  • zurück: Dorfstraße, rechts Ukeleipfad bis Fürstenwalder Allee, links weiterwandern bis zur Waldschänke (geschlossen), dann wieder der Markierung folgen
  • von kleiner Brücke bis Fürstenwalder Damm, überqueren; rechts liegt die Waldschänke, links Tram 61 (Johannisthal), Bus 161 (Schöneiche – Hessenwinkel)
  • rechts der Markierung folgen bis Rahnsdorfer Rückhaltebecken am Westufer entlang (Bänke laden zum Verweilen ein), dann links durch das Waldgebiet, überqueren der Fahrstraße und parallel Weg zum S-Bahnhof Rahnsdorf
    • Ausstiegsmöglichkeit Rahnsdorf 8 km (einschließlich Abstecher 11 km) S 3 Potsdam – Erkner
  • S-Bahnhof Rahnsdorf durch die Bahnunterführung, Querung der Parallelstraße zur Bahnlinie; von Alter Fischerweg rechts abbiegen, an Försterei Rahnsdorf vorbei, dann links, Überquerung Alter Fischerweg
  • auf dem schnurgerade verlaufenden festen Weg durch den Berliner Stadtforst:
  • dominierend Kiefern, am Wege alleeartig Birken; abgegrenzte Flächen mit jungen Eichen, Lärchen, Birken; die Nutzung von mächtigen Kiefern für die Harzgewinnung ist sichtbar
  • links am Wege Schutzhütten
  • Überquerung einer breiten Schneise, unter der die Rohre vom nahen Wasserwerk Friedrichshagen (links) verlaufen
  • Tram-Gleise und Schöneicher Straße nach links überqueren
  • der Strasse bis zur Dahlwitzer Landstrasse folgen
  • dann nach links bis zum S-Bahnhof Friedrichshagen

Wissenswertes

Bahnhofsgebäude Friedrichshagen

Denkmalgeschützt, 1900 im neugotischen Stil an der bereits 1849 eröffneten Haltestelle der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn errichtet.
Die Bölschestraße hat heute den Ruf einer Einkaufsstraße mit Flair, geprägt durch architektonische Vielfalt in unterschiedlichen Bauhöhen. Die 1753 auf Geheiß Friedrich II. an dieser Stelle angelegte Dorfstraße für die Spinnereikolonie bestand zunächst aus 50 Stroh gedeckten Häusern. Die ältesten Zeitzeugen, Kolonistenhäuser aus dem 18. Jahrhundert, sind verstreut zu finden. Auf der rechten Seite, Nr. 104, Ecke Myliusgarten, das niedrigste Haus der ganzen Straße, Nr. 121, auf der gleichen Seite ist das Restaurant Kodama, ehemals „Zum Maulbeerbaum“. „Zum Maulbeerbaum“  erinnerte mit seinem Namen an die Maulbeerbaumpflanzungen (Experiment Seidenraupenzucht). 1852 flankierten über 1000 Maulbeerbäume in vier Reihen die Dorfstraße. Vier Exemplare dieser Gattung sind noch zu finden, drei als Naturdenkmal gekennzeichnet (Eule); die Baumnummerierungen sind identisch mit den Hausnummern: links 63, rechts vor der Gaststätte ein junger Baum (121), ein Stück weiter ein Veteran (126 a) und links 11. Frühe Bauzeitzeugen sind auf der linken Straßenseite die Häuser mit den Nr. 8, 9 und 3. Vom Aufschwung Friedrichshagens künden einige recht ansehnliche und imposante Gründerzeit- und Jugendstilbauten; die Bahnstation und das schöne landschaftliche Umfeld förderten den Ausflugsverkehr, die Ansiedlung finanzkräftiger Städter und die Herausbildung des Kurbadeortes. Markante Blickfänge aus dieser Zeit sind das Eckhaus Nr. 66 auf der linken Seite und das im Neurenaissancestil errichtete Gebäude Nr. 87 auf der rechten Straßenseite, 1899 als Rathaus eingeweiht, jetzt Polizeirevier. Auf halbem Wege links die bis 1903 aus rotem Backstein im neugotischen Stil erbaute St..-Christopherus-Kirche (neue Kirchturmspitze). Rechts der Marktplatz mit Wochenmarktbetrieb. Sehenswert sind die schmucken Bürgerhäuser Nr. 57 und 58, sowie das an die Historie erinnernde Restaurant „Spindel“ in Nr. 51.
Wilhelm Bölsche (1861 – 1939), naturwissenschaftlicher Schriftsteller und Mitbegründer des „Friedrichshagener Dichterkreises“ (Spohr, Wille, Mühsam, Hille, Brüder Hart, Grottewitz u. a.), war Namensgeber der früheren Friedrichstraße. Charakteristisch für die Mitglieder dieser „Kulturinstitution“ waren soziales und künstlerisches Engagement, Publikationen zum Verhältnis Mensch/Natur und aktives Eintreten für den Schutz des nahen Wald- und Seengebietes. An Bölsche erinnert eine Gedenktafel am Haus Müggelseedamm 254.

Wasserwerk Friedrichshagen

Das alte Wasserwerk Friedrichshagen ist das größte und älteste Wasserwerk Berlins; es entstand von 1889 – 1893 nach Entwürfen von Henry Gill, Erweiterungsbauten folgten 1894. Nach 90 Jahren Wasseraufbereitung und -versorgung übernahm 1979 ein neu errichteter moderner Betrieb diese Aufgaben. Im alten Schöpfmaschinenhaus, Müggelseedamm 307, befindet sich das Museum im Wasserwerk,

Tel. (030) 86 44 76 95
März bis Oktober
Di – Fr 10:00 – 16:00 Uhr
So. 10:00 – 17:00 Uhr
November bis Februar
Di – Fr 10:00 – 15:00 Uhr
So. 10:00 – 16:00 Uhr

Mo. u. Sa. geschlossen!

Strandbad Müggelsee

Das am Nordufer des Müggelsees gelegene Strandbad in Rahnsdorf ist neben dem Strandbad Wannsee eines der größten in Berlin (1 km Wasserfront); als gestaltetes Bad wurde es 1912 eingeweiht; 1929/32 entstand daraus eine großzügige architektonisch interessante Anlage mit Terrassen, parkartigen Elementen, vergrößertem Strandbereich und Räumen für Dienstleistungen; die „Riviera des Berliner Ostens“ hatte zu allen Zeiten regen Zuspruch der Berliner und ihrer Gäste. Schließung nach Einbruch der Dunkelheit. Auch FKK-Anhänger finden dort ihren Platz.

Alt-Rahnsdorf

Die Fischersiedlung Rahnsdorf (ursprünglich Radensdorf) wurde auf einer Talsandinsel an der Müggelspree errichtet. 1375 wird Rahnsdorf erstmals urkundlich erwähnt. Die alte Dorfkirche fiel 1872 einem verheerenden Brand zum Opfer, wurde 1886/87 durch einen Neubau ersetzt und bildete zusammen mit der ehemaligen Dorfschule den Mittelpunkt des hufeisenförmigen Angerdorfes. Eines der ältesten Gebäude ist das um 1850 errichtete einstöckige Wohnhaus in der Dorfstraße 5; im Hofbereich noch erhalten gebliebene Wirtschaftsgebäude aus Rüdersdorfer Kalkstein.
Rahnsdorfer Rückhaltebecken
Staubecken des Fredersdorfer Mühlenfließes mit ökologischer Bedeutung: Lebensraum für Fisch-, Schnecken- und Muschelarten, Erdkröten, Grasfrösche, Ringelnattern und Eidechsen.


 

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