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Bölsche-Rundgang


Der Rundgang startet am S-Bahnhof in Richtung Süden (Müggelsee). Friedrichshagen wurde 1753 auf Grund königlicher Kabinettsorder von Friedrich II. als Kolonistendorf für überwiegend böhmische Siedler gegründet. 50 Parzellen für 100 Familien beidseitig als Dorfstraße bis in Höhe der heutigen Lindenallee angelegt, 1856 verlängert bis zum 1849 entstandenen Bahnhof.

Später Friedrichstraße und seit 1947 Bölschestraße (Wilhelm Bölsche, bedeutendster Vertreter des Friedrichshagener Dichterkreises). Vom Spinner- über Besenbinderdorf, Kurort bis zum „Ku`damm des Ostens“.


Nr. 70/69a li. Das Postamt wurde 1929 seiner Bestimmung übergeben. Das Kino Union ist nur wenig älter (1913).

Nr. 74 re. Weit zurückgesetztes Gebäude von 1874, früher Restaurant und Cafe Lindengarten, heute Sitz der Commerzbank.

Nr. 76 re. 1920 angebrachte Jugendstil-Relief-Platten des Friedrichshagener Bildhauers Fritz Richter-Elsner.

Nr. 65 li. Stark zurückgesetztes, mehrmals umgebautes Haus von 1873. Wir- kungsstätte vom Armenarzt Dr. Jacoby, Förderer des Freibadens, das nach Aufhebung des Verbotes 1907 großen Zuspruch fand. 1912 Eröffnung des Strandbades Müggelsee.

Nr. 87 re. Aus Cottaer Sandstein 1897/1899 erbautes ehemaliges Rathaus im Stile der deutschen Spätgotik und Renaissance mit balkontragendem Erker, Achtecktürmchen mit Laterne und einer 34 m hohen Turmspitze. Bis zur Eingemeindung nach Berlin 1920 Sitz des Bürgermeisters, heute Polizeiwache.

Nr. 58 li. 1755 erbaut, 1862 und 1872 umgebaut, seit 1875 Sitz der Ortsapotheke, 1991 zog die Apotheke ins Haus 59.

Nr. 81 re.1892 Domizil des Idols der literarischen Moderne, des schwedischen Schriftstellers August Strindberg. In der Lindenallee 20 re befindet sich die Gedenktafel für Vertreter einer skandinavischen Künstlerkolonie, die in loser Verbindung zum Friedrichshagener Dichterkreis standen.

Nr.82 re. Bauherr Pfeiffer 1755, erweitert 1773, bis 1873 noch strohgedeckt.

Nr. 51 li. 1755 erbaut. Es beherbergt heute das Restaurant „Spindel“ und ist umgeben von prächtigen Gründerzeithäusern, die zwischen 1860 und 1920 entstanden sind. Der Marktplatz wurde bei Ortsgründung festgelegt (Originalpflaster von 1897). Auf ihm befindet sich das Denkmal für den Ortsgründer Friedrich II. Es wurde anlässlich der 250-Jahrfeier 2003 eingeweiht.

Nr. 114 re. Vor dem Haus drei neu gepflanzte Maulbeerbäume, einst Voraussetzung für die Seidenraupenzucht und die Spinnerei im 18. Jahrhundert.

Der Marktplatz
re. wurde bei Ortsgründung festgelegt (Originalpflaster von 1897). Auf ihm befindet sich das Denkmal für den Ortsgründer Friedrich II. Die Nachbildung des zu Kriegsende verschollenen Denkmals wurde anlässlich der 250-Jahrfeier 2003 eingeweiht.

Nr. 18/12a li. Kleine Kolonistenhäuser aus dem Jahr 1755, Küchenanbauten von 1871, stehen noch in den Originalmaßen von 7,53m Länge u.Tiefe.

Spreetunnel 1927 eingeweiht, 120 m lang, 5 m breit, 2,5 m hoch, 4 m unter dem Wasserspiegel.

Müggelpark mit Blick auf den großen Müggelsee

 

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