Plänterwald

Grünes Ufer und geheime Orte

Angrenzend an den Treptower Park lädt der Plänterwald zu zentrumsnaher Entspannung in der Natur ein. Sein Name stammt von einer Methode der forstwirtschaftlichen Nutzung, bei der Bäume verschiedenen Alters gemeinsam gedeihen. Alte und kranke Bäume werden gefällt (ausgepläntert), um jüngeren und gesunden Bäumen Platz zu schaffen. Der Plänterbetrieb für diesen Nutzholzwald geht auf Gartenbaudirektor Gustav Meyer zurück.

Hier wurde in den 70er Jahren der “Kulturpark Plänterwald“, der einzige Vergnügungspark der DDR angelegt, der nach der Wiedervereinigung als “Spreepark” privatisiert wurde, dann in die Insolvenz ging und jahrelang brach lag. Er wird in den kommenden Jahren zu neuem Leben erweckt.

Die älteste Plänterwaldpromenade, der “Poetensteig”, führt zum “Eierhäuschen”, einer beliebten, traditionsreichen Waldgaststätte an der Spree. 
Ursprünglich stand hier bis ins 19. Jahrhundert die Hütte des Park- und Waldwächters, der nebenbei Hühner hielt und frische Eier an die Besatzungen der Spreekähne verkaufte. Das historische Restaurant “Altes  Eierhäuschen” ist derzeit geschlossen, wird restauriert und soll 2018 wieder eröffnet werden.

Erholung findet der Besucher auf Waldwegen, der Spreepromenade und auf Spielplätzen. Eine Plansche bietet Familien sommerlichen Wasserspaß. Über die Neue Krugallee, den Dammweg, die Kiehnwerder Allee und einen wenig befahrenen Teil der Baumschulenstraße kann man auch gut im Plänterwald skaten.

Der Europa-Radweg R1 (D-Route 3) kommt aus der Stadtmitte, verläuft durch den Plänterwald und führt an der Fähre (Baumschulenweg) über die Spree weiter nach Köpenick.